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OP-Wartezeiten verkürzt: Neue Gelenke, neuer Elan

19. Jul. 2017
Im "EndoProthetikZentrum" im Ordensklinikum Linz werden jährlich mehr als 1000 neue Gelenke implantiert.

Der Ersatz natürlicher Hüft- und Kniegelenke durch künstliche Gelenke (Endoprothesen) gehört mittlerweile zu den häufigsten Operationen, die durchgeführt werden. Allein in Österreich werden pro Jahr mehr als 23.000 neue Hüften und 20.000 künstliche Kniegelenke implantiert.

Im zertifizierten "Endoprothettik-Zentrum" im Ordensklinikum Barmherzige Schwestern in Linz wurden 2016 rund 600 Knie- und 480 neue Hüftgelenke "eingesetzt". "Durch die hohen Qualitätsanforderungen der Zertifizierung lassen sich nachweislich bessere Behandlungsergebnisse erzielen. Es gibt einfach weniger Komplikationen, wenn alle Richtlinien eingehalten werden", sagt Primar Josef Hochreiter, Vorstand der Abteilung Orthopädie im Ordensklinikum.

Arthrose tut weh

Grund für ein neues Gelenk ist meist ein fortgeschrittener Gelenksverschleiß, die sogenannte Arthrose, die oft auch vererbt wird. "Dabei nützt sich die natürlich-schützende Knorpelschicht so weit ab, dass Knochen auf Knochen reiben. Das tut nicht nur weh, sondern macht den Bewegungsspielraum immer kleiner. Die Wahrscheinlichkeit, eine Arthrose zu entwickeln, liegt im Alter übrigens bei bis zu 60 Prozent. Der Gelenksschmerz kann aber auch viel früher kommen, wenn er durch zu viel Sport oder durch einen Unfall bedingt ist", erklärt Primar Hochreiter.

"Nach einer Operation sind Schmerzen, die Patienten oft jahrelang gequält haben, wie weggeblasen. Nach maximal acht Tagen werden die Patienten entlassen. Nach einer Reha sind die meisten nach rund zwei Monaten wieder fit." Die hohen Steigerungsraten bei deratigen Operationen führt Hochreiter auf die steigende Lebenserwartung zurück und auf den "enormen Fortschritt in der Endoprothetik und der damit verbundenen längeren Haltbarkeit der künstlichen Gelenke".

Lesen Sie hier den gesamten Artikel in den OÖN.

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