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Alternsmedizin 4.0: Vom "Alt-Sein" zum "Alt-Werden"

08. Mar. 2017
2030 wird jeder Dritte in Österreich älter als 60 Jahre sein. Ein gesellschaftlicher Umbruch, dessen Auswirkungen vielleicht am ehesten noch mit der breiten Einführung der Antibabypille in den 1960ern vergleichbar sind. Ein Katsdorfer baut am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern das erste Zentrum für Alternsmedizin auf. Es wird jenes Wissen sammeln, vernetzen und weiterentwickeln, das für diese Herausforderung unverzichtbar ist.

In zehn Jahren wird unser Land weltweit zu den Staaten mit der ältesten Bevölkerung zählen. Statistikern prognostizieren, dass jedes zweite Neugeborene, das derzeit auf die Welt kommt, seinen 100. Geburtstag erlebt. „Viele Landsleute sind bis ins hohe Alter sehr aktiv. 80-Jährige machen Weltreisen, 90-Jährige spielen Golf. Als Kehrseite häufen sich oft erst im fortgeschrittenen Alter auftretende degenerative Erkrankungen, seltene Krebsformen oder auch Demenz und Alzheimer. Noch nie wurden so viele sehr Alte operiert. Auch die Pflege ist extrem gefordert. Und es wird eine zentrale Aufgabe sein, möglichst viele dieser Menschen möglichst lange gesund zu erhalten, soll unser Sozialsystem das verkraften“, beschreibt Prof. Dr. Christian Lampl die Situation. Er ist Ärztlicher Leiter am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern und Primarius der Abteilung für Akutgeriatrie und Remobilisation.

 

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